7.23.2003
Kleben statt Schlucken: Opioide in Pflasterform
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Ärzte Zeitung, 22.07.2003
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Transdermale Opioide sind geeignet, wenn das Niveau starker chronischer Schmerzen, tumoröser oder anderer Genese, relativ stabil ist. Da Opioidpflaster nur alle drei Tage gewechselt werden, sind sie besonders einfach zu handhaben.
Zwei Pflastersysteme sind in Deutschland erhältlich. Beide haben sich auch bei nicht tumorbedingten Schmerzen bewährt: das Fentanyl-Membranpflaster Durogesic® und das Buprenorphin-Matrixpflaster Transtec®.
Die Pflaster dürfen nur auf intakte Haut geklebt werden. Sie bleiben drei Tage dran, am vierten Tag wird dann ein neues Pflaster auf eine andere Hautstelle geklebt.
Werden Patienten auf ein Opioidpflaster eingestellt, sollte die bisherige Schmerztherapie für zwölf bis 24 Stunden weitergeführt werden, so der Anästhesist Dr. Rainer Freynhagen von der Uni Düsseldorf.
Der Grund: Erst nach dieser Zeit hat sich durch die Haut ein ausreichender Opioid-Plasmaspiegel aufgebaut. Nach 24 Stunden kann beurteilt werden, ob die gewählte Dosisstärke des Pflasters die Schmerzen ausreichend lindert. (eb)
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Copyright © 1997-2003 by Ärzte Zeitung
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Ärzte Zeitung, 22.07.2003
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Transdermale Opioide sind geeignet, wenn das Niveau starker chronischer Schmerzen, tumoröser oder anderer Genese, relativ stabil ist. Da Opioidpflaster nur alle drei Tage gewechselt werden, sind sie besonders einfach zu handhaben.
Zwei Pflastersysteme sind in Deutschland erhältlich. Beide haben sich auch bei nicht tumorbedingten Schmerzen bewährt: das Fentanyl-Membranpflaster Durogesic® und das Buprenorphin-Matrixpflaster Transtec®.
Die Pflaster dürfen nur auf intakte Haut geklebt werden. Sie bleiben drei Tage dran, am vierten Tag wird dann ein neues Pflaster auf eine andere Hautstelle geklebt.
Werden Patienten auf ein Opioidpflaster eingestellt, sollte die bisherige Schmerztherapie für zwölf bis 24 Stunden weitergeführt werden, so der Anästhesist Dr. Rainer Freynhagen von der Uni Düsseldorf.
Der Grund: Erst nach dieser Zeit hat sich durch die Haut ein ausreichender Opioid-Plasmaspiegel aufgebaut. Nach 24 Stunden kann beurteilt werden, ob die gewählte Dosisstärke des Pflasters die Schmerzen ausreichend lindert. (eb)
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7.06.2003
Klinik und Pathophysiologie der Schmerzen der Beckenorgane bei der Frau
U Wesselmann A1
A1 Department of Neurology, Johns Hopkins University School of Medicine,Baltimore,MD,USA
Auszug:
Zusammenfassung
Chronische Beckenschmerzen sind relativ häufig und beeinträchtigen die Lebensqualität der betroffenen Frauen erheblich.Von ärztlicher Seite wird meistens ausschließlich versucht, eine zugrunde liegende Erkrankung im Beckenbereich zu finden und ggf.zu therapieren, aber häufig ist es unmöglich, eine spezifische Ursache für die Schmerzen zu finden.Daraus wird oft geschlossen, dass therapeutisch nichts getan werden kann. Als Folge werden die Patientinnen an den Psychologen oder Psychiater verwiesen, obwohl nur selten eine psychische Erkrankung ursächlich für die Beckenschmerzen ist. Es ist in diesen Fällen wichtig zu erkennen, dass der chronische Schmerz im Beckenbereich nicht immer ein Symptom einer Erkrankung der Beckenorgane sein muss, sondern dass er selbst das Hauptsymptom eines chronischen Beckenschmerzsyndroms sein kann. Ist diese Diagnose gestellt, sollte sich die Therapie auf eine symptomatische Schmerzbehandlung konzentrieren. Damit ist es möglich, viele Patientinnen erfolgreich zu therapieren und ihnen ein Stück Lebensqualität zurückzugeben.
Der Schmerz
Verlag: Springer-Verlag Heidelberg
ISSN: 0932-433X
Heft: Band 16, Number 6/December 2002
Pages: 467 - 475
A1 Department of Neurology, Johns Hopkins University School of Medicine,Baltimore,MD,USA
Auszug:
Zusammenfassung
Chronische Beckenschmerzen sind relativ häufig und beeinträchtigen die Lebensqualität der betroffenen Frauen erheblich.Von ärztlicher Seite wird meistens ausschließlich versucht, eine zugrunde liegende Erkrankung im Beckenbereich zu finden und ggf.zu therapieren, aber häufig ist es unmöglich, eine spezifische Ursache für die Schmerzen zu finden.Daraus wird oft geschlossen, dass therapeutisch nichts getan werden kann. Als Folge werden die Patientinnen an den Psychologen oder Psychiater verwiesen, obwohl nur selten eine psychische Erkrankung ursächlich für die Beckenschmerzen ist. Es ist in diesen Fällen wichtig zu erkennen, dass der chronische Schmerz im Beckenbereich nicht immer ein Symptom einer Erkrankung der Beckenorgane sein muss, sondern dass er selbst das Hauptsymptom eines chronischen Beckenschmerzsyndroms sein kann. Ist diese Diagnose gestellt, sollte sich die Therapie auf eine symptomatische Schmerzbehandlung konzentrieren. Damit ist es möglich, viele Patientinnen erfolgreich zu therapieren und ihnen ein Stück Lebensqualität zurückzugeben.
Der Schmerz
Verlag: Springer-Verlag Heidelberg
ISSN: 0932-433X
Heft: Band 16, Number 6/December 2002
Pages: 467 - 475
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